In unserem Energie-Lexikon finden Sie ständig aktuelle Informationen rund um alle Themen, zu denen wir Ihnen zu Verfügung stehen. Neben den folgenden Kurz-Einträgen bieten wir Ihnen noch weiterführende Artikel mit detailierten Informationen. Diese finden Sie bei den jeweiligen Einträgen (unter Details).
|
|
|
Zur Umweltbelastung beitragende Abgasbestandteile sind z.
B.: Stickstoffoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2) Kohlenmonoxid
(CO), Kohlendioxid (CO2), Kohlenwasserstoff (HC). |
|
|
Als Naturprodukt stammt Erdgas aus verschiedenen Quellen, daher schwanken Zusammensetzung und Energiegehalt leicht. Damit die Kunden tatsächlich die Energie bezahlen, und nicht die Menge, werden die vom Gaszähler erfassten Kubikmeter mit einem Faktor in Kilowattstunden umgerechnet. Dieser Faktor berücksichtigt den mittleren Brennwert sowie Druck und Temperatur des Erdgases an der Messstelle. |
|
|
Der Arbeitspreis gibt an, wie teuer eine verbrauchte Kilowattstunde Strom, Gas oder Wärme ist. |
|
|
Viele Energieumwandlungen haben nur einen begrenzten Wirkungsgrad: Ein Teil der Energie, die Abwärme (auch Anergie genannt), verpufft und belastet die Umwelt. In Wärmekraftwerken zum Beispiel beträgt die Dampftemperatur 540° C, das Kühlwassers misst dann nur noch 15 bis 40° C - zu wenig für eine direkte ökonomische Nutzung. Um aber die Abwärme dennoch zu nutzen, bedarf es einer Wärmepumpe, die die nötige Hilfsenergie zur Verfügung stellt. Eine solche Kraft-Wärme-Kopplung macht die Abwärme als Heizenergie nutzbar und verhindert zugleich ihre Emission. In Deutschland müssen Betreiber von Anlagen, die nach dem Immissionsschutzgesetz genehmigungspflichtig sind, die Abwärme nutzen oder an Dritte abgeben ("Abwärmenutzungsgebot" von 1991). |
|
|
Erdgas hat für den Betrieb von PKW, LKW, Omnibussen
und anderen Nutzfahrzeugen gegenüber Benzin und Diesel
deutliche Umweltvorteile. |
|
|
Als Biomasse im energietechnischen Sinn gelten alle organischen
Stoffe, aus denen Energie gewonnen werden kann. Eine Form
dieser Energiegewinnung ist die Verbrennung von natürlichen,
nachwachsenden Rohstoffen. |
|
|
BHKWs sind Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme,
die mit Verbrennungsmotoren arbeiten. |
|
|
Anlage zur Erzeugung von Strom und Wärme durch Vereinigung
von wasserstoffhaltigem Gas und Sauerstoff. |
|
|
Beim Heizen und Bereiten von Warmwasser sind Brennwertgeräte
extrem sparsam und schadstoffarm. Diese Geräte nutzen
über den Heizwert im Erdgas hinaus auch die Wärme
im Abgas. |
|
|
"CE" steht für "Communauté Européenne" (Europäische Union). Alle Geräte mit diesem Zeichen entsprechen den Sicherheitsanforderungen auf EU-Ebene und dürfen in allen Mitgliedsländern vertrieben werden. Seit Anfang 1996 darf ein Gerät nur noch auf den Markt gebracht werden, wenn diesen "Europa-Stempel" hat. Das DIN/DVGW-Zeichen darf dann bei Gasgeräten nicht mehr verwendet werden. Das CD-Zeichen zeigt an, dass dieses Gerät allen Vorschriften der EU genügt. |
|
|
Contracting heißt der Schlüsselbegriff zur Finanzierung
wirtschaftlich sinnvoller Energiesparmaßnahmen ohne
den Einsatz größerer Eigenmittel. |
|
|
Sie gelten laut Stiftung Warentest als die sparsamsten Warmwasserbereiter. Die Geräte brauchen kaum Platz, aber Luftzufuhr und eine Schornsteinanschluss. Versorgen sie nur einen Raum, zum Beispiel das Bad, sind sie aufgrund des hohen Wirkungsgrades und der niedrigen Stillstandverluste die wirtschaftlichste Lösung. Stellen Sie warmes Wasser für Küche und Bad bereit, kann es gelegentlich zu Engpässen kommen. |
|
|
Darunter versteht man die Einspeisung von Energie in festgelegte
Einspeisepunkte des Stromnetzes und zeitgleiche Entnahme an
einem anderen Ort. |
|
|
Dieses Entgeld basiert auf den kalkulatorischen Kosten des
Netzes und richtet sich nach der in Anspruch genommenen Netzebene. |
|
|
Der Druck wird in Bar (bar) gemessen. 1 bar entspricht in etwa dem Druck der Atmospähre (Lufthülle) auf der Erdoberfläche. Der Druckdruck z.B. in PKW-Reifen liegt bei Werten um 2 bar. |
|
|
Arbeit, Energie und Wärmemenge sind physikalische Größen gleicher Art. Die SI-Einheit ist das Joule (J). Es gelten folgende Beziehungen: 1 Joule = 1 Newtonmeter (Nm) = 1 Wattsekunde (Ws). Es kann je nach Zweckmäßigkeit die passende Einheit gewählt werden. In der Gaswirtschaft sind die Einheiten für die Wärmemenge: Joule (J), Kilojoule (kJ), Megajoule (MJ), Kilowattstunde (kWh). |
|
|
Vergütung für die Einspeisung von regenerativ erzeugtem elektrischem Strom, z. B. durch Windkraft, Photovoltaik oder BHKW in das allgemeine Stromnetz. |
|
|
Elektrizität ist bedeutungsgleich mit Strom, der Schlüsselenergie für Haushalt, Industrie, Landwirtschaft und Gewerbe. |
|
|
Elektrische Leiter, die unter Spannung stehen, bewirken in ihrer Umgebung elektrische Felder. Fließt dabei Strom durch die Leiter, entsteht zusätzlich ein Magnetfeld. Elektromagnetische Felder treten in hochfrequenter Form (TV, Radio, Funkgeräte) und in niederfrequenter Form (Stromleitungen, diverse Maschinen und Geräte) auf. Gesundheitliche Schäden durch diesen "Elektrosmog" konnten bisher ebenso wenig nachgewiesen wie ausgeschlossen werden. |
|
|
Abgabe von Luftschadstoffen, Radioaktivität und Staub sowie Erzeugung von Lärm und Erschütterungen durch Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft, Wohnungsheizung und Verkehr. Aufgabe des staatlichen Umweltschutzes ist es, die Emissionen durch Gesetze und Verordnungen so konsequent wie möglich zu begrenzen. |
|
|
Energie ist in einem Körper oder System gespeicherte Arbeit oder das Vermögen, Arbeit zu verrichten oder Wärme abzugeben. |
|
|
Energie kann nicht erzeugt oder vernichtet, sondern nur von einer Energieform in eine andere gebracht werden (Energieerhaltungssatz). |
|
|
Die Kosten, die bei der Erzeugung und Verteilung von Energie entstehen, müssen die komplette Wirkungskette berücksichtigen - von den Anlageninvestitionen über Brennstoffe, Entsorgung, Betriebsmittel, Instandhaltung, Reparaturen, Personal, Verwaltung, Steuern und Rücklagen für künftige Investitionen. Erneuerbare Energien schneiden bei solchen Berechnungen meist schlechter ab als Kohle, öl oder Gas. Die Einbeziehung von Umweltfolgekosten würde die Relationen hier verschieben. |
|
|
Die Vorräte an fossilen Brennstoffen sind begrenzt. Der Treibhauseffekt droht das Weltklima zu verändern. Um die Energieversorgung der Zukunft zu sichern, müssen wir heute Energie sparen. Die größten Pozentiale liegen im Bereich der Wohnungsheizung: Durch perfekte Dämmung der Hauswände und Umrüstung auf moderne Erdgasheiztechnik kann man viel Energie sparen - und die Haushaltskasse entlasten. Die Investition hat sich schon nach wenigen Jahren über die eingesparten Brennstoffkosten bezahlt gemacht. |
|
|
Mit dem Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes am 29. April 1998 sind die Gebietsmonopole der Energieversorger gefallen. Seither hat jeder Kunde die Möglichkeit, seinen Strom auch von anderen Anbietern zu beziehen. Das Energiewirtschaftsgesetz legt fest, daß Betreiber und Besitzer von Stromnetzen diese anderen Stromanbietern zur Stromdurchleitung zu vergleichbaren Bedingungen zur Verfügung stellen müssen. Grundvoraussetzung für das Funktionieren des liberalisierten Strommarktes ist die Durchleitung. |
|
|
Fossiler Brennstoff, gasförmig. Förderung aus unterirdischen
Lagern (off- und inshore, d.h. im Meer und an Land). Transport
zum Verbraucher durch Pipelines. |
|
|
Zumeist lagert Erdgas in mehreren tausend Meter Tiefe unter
der Erdoberfläche oder dem Meeresgrund. Zur Zeit sind
Vorkommen bei zu einer Tiefe von ca. 7000 m bekannt. |
|
|
Die Preise für Erdgas sind Marktpreise, sie orientieren sich an den Konkurrenzenergien. Jedes Gasversorgungsunternehmen (GVU) gestaltet dabei Preise und Tarife nach dem Preisniveau auf dem Wärmemarkt vor Ort. Für verschiedene Abnehmergruppen (z.B. Haushalte, Gewerbebetriebe, öffentliche Gebäude) gibt es unterschiedliche Tarife. Tarifänderungen müssen veröffentlicht werden. Jedes GVU ist verpflichtet, einen sogenannten Kleinverbrauchstarif für Kunden anzubieten, die Erdgas nur zum Kochen oder für die Warmwasserbereitung einsetzen. Für Heizgas gelten günstigere Tarife. |
|
|
Die Erdgasreserven unserer Welt und ihre voraussichtliche
Reichweite. |
|
|
Die Erdgas-Strahlungsheizung:Wirtschaftliche Wärmeversorgung |
|
|
In unserem Erdkern ist es über 6.000° C heiß. Die Erdwärme strömt durch die 35 km mächtige Erdkruste bis zur Erdoberfläche. Die Temperatur beträgt dort im Durchschnitt etwa 10° C, je 1.000 Meter Tiefe nimmt sie um rund 30° C zu. Die Energie Erdwärme wird in Thermalquellen schon seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt - in erster Linie an solchen Stellen, wo die Erdkruste dünner ist. Denn dort nehmen die Temperaturen in der Tiefe rasch zu und Warmwasser mit 60° C oder mehr kommt ab Tiefen zwischen 500 und 2.000 Metern vor. In über 50 Ländern wird inzwischen Tiefenwasser angebohrt. |
|
|
Erdwärme, Sonne, Wasser und Wind sind Energieträger,
die unbegrenzt zur Verfügung stehen. |
|
|
Wohnungs- und Gebäudeheizung für ganze Siedlungen oder Stadtteile. Wärmeerzeugung durch ein zentrales Heizwerk, Verteilung über Warmwasser- oder Dampfrohrsysteme. |
|
|
Zu den Flüssiggasen (LPG = Liquefied Petroleum Gas) zählen Propan und Butn sowie Gemische aus beiden. Diese Gase fallen zum einen bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung, zum anderen in Raffinerien als Nebenprodukt an. LPG wird in flüssigem Zustand gelagert und transportiert. |
|
|
Die Bundesregierung fördert die Installation von Brennwertkesseln. Die zu modernisierende Heizungsanlage muss älter als zehn Jahre sein. Seit 1996 gibt es von Berlin zinsverbilligte Kredite zur Verbesserung der Wärmedämmung und zum Einbau von besonders effizienten Brennwertheizungen. Zuständig ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Anträge nehmen Banken und Sparkassen entgegen. Informationen zu aktuellen Förderprogrammen finden Sie hier! |
|
|
Checkliste: Wenn's nach Gas riecht. Details |
|
|
Ein staatliches System von Verordnungen und Gesetzen zur Reinhaltung stehender und fließender Gewässer sowie des Trinkwassers. Die Aufstellung von Grenzwerten maximaler Stoffkonzentrationen in Gewässern verpflichtet Benutzer, Anwohner und Landwirtschaft, Maßnahmen zur Reinhaltung der Gewässer zu ergreifen. Viele regionale Wasserversorgungsunternehmen kooperieren mit der Landwirtschaft, um die überdüngung des Bodens einzuschränken. |
|
|
Wasserkraftwerke, die Gezeitenströme nutzen. Die Gezeitenenergie gilt als erneuerbare Energie. Details |
|
|
Ein meist mit Kohle, aber auch mit Erdöl oder Müll
betriebener Kraftwerkstyp zur gleichzeitigen Erzeugung von
Wärme und Strom. |
|
|
In Deutschland dominieren Zentralheizungen mit Erdgas, Heizöl und Braunkohle als Brennstoffen, dahinter folgen Fern-, Elektro- und Solarheizungen. Die Heizsysteme unterscheiden sich nach Brennstoff, Energiebedarf, Wirkungsgrad und Umweltverträglichkeit. Hinsichtlich Wirtschaftlichkeit liegen - aufgrund niedriger Energiepreise - Erdgas und Erdöl vorn; bezüglich Umweltschonung sind Solar- und Fernheizungen am günstigsten. Wichtige Maßnahmen zum Energiesparen:
|
|
|
Meist elektrische Energie für unentbehrliche Hilfsantriebe von Energie-Anlagen. So benötigt z. B. eine Wärmepumpe neben dem Hauptteil, dem Kompressor mit seinem Antriebsmotor, zusätzlich eine Pumpe, die den Wärmeträger (z.B. Grundwasser) zum Verdampfer fördert. Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher haben einen Laderegler, der bis zu 15% des Eigenstroms verbraucht. Die Hilfsenergie macht oft einen nennenswerten Anteil des Energiebedarfs der Anlage aus. |
|
|
In Entwicklungsländern noch immer der wichtigste Energierohstoff. Holz ist die häufigste Biomasse und besteht hauptsächlich aus den Kohlenwasserstoffen Zellulose und Lingin. Holz hat nur etwa ein Fünftel des Energiegehalts von Heizöl, seine Schadstoffemissionen sind erheblich größer als die von Kohle, Erdgas oder Erdöl. Neuartige Vergaser (z.B. mit Wirbelschichtfeuerung) erzielen einen höheren Wirkungsgrad bei verminderter Umweltbelastung. Positiv bei Holz ist, dass es nachwächst und dabei das bei der Verbrennung frei gewordene Kohlendioxid wieder bindet. |
|
|
Einfall von Lärm und Schadstoffen in eine bestimmte Umhebung. Im Gegensatz zu Emissionen - dies bedeutet den Ausstoß von Lärm und Schadstoffen an der Quelle - beschreibt dieser Begriff die Wirksamkeit der Schadstoffe z.B. als Luft- und Wasserverschmutzung in der Umgebung. Immissionswerte werden meist in Gramm je m³ (bzw. Lärm in Dezibel) angegeben. In Deutschland begrenzt das Bundes-Immissionsschutzgesetz schädliche Emissionen. |
|
|
Einberechnung von Umweltbelastungen in Produkt- und Energiepreise, dadurch verschiebt sich die Wirtschaftlichkeit zugunsten umweltverträglicher Produkte. Z.B.kommen Autohalter nicht für den Ausstoß von Lärm und Schadstoffen auf; die Kosten trägt die Allgemeinheit (Krankenkasse, Klimaveränderungen). |
|
|
Stoffe, die chemische Reaktionen beschleunigen bzw. ermöglichen, angewendet beispielsweise zur Abgasreinigung in Autos und zur Rauchgasentstickung in Kraftwerken, wo sie zu drastischen Emissionsreduzierungen führen. Es finden vor allem Metalle (z.B. Platin) und Metalloxide (Molybdänoxid) Verwendung. Problematisch beim Auto ist die Temperaturabhängigkeit des (Drei-Wege-)Katalysators, so dass nach Kaltstart und bei hoher Leistung die Funktionstüchtigkeit eingeschränkt ist. Nach mehreren 10.000 km Fahrstrecke ist die Wirkung meist halbiert. |
|
|
Energieerzeugung durch Verschmelzen von Schwerem Wasserstoff (= Deuterium, sein Kern enthält zusätzlich zum Proton noch ein Neutron) zu Helium. Dieser Prozess ist die Energiequelle der Sterne. Aus einem Gramm Fusionsstoff ließe sich so viel Energie gewinnen wie aus sechs Tonnen Steinkohle. Außerdem ist Deuterium auf der Erde praktisch unbegrenzt verfügbar (vor allem im Meerwasser). Jedoch gibt es noch große technische Probleme, eine kontrollierte Fusionsreaktion aufrechtzuerhalten. Realistische Schätzungen gehen von einem funktionierenden Fusionsreaktor nicht vor Mitte des 21. Jahrhunderts aus. Die Reaktorsicherheit und die Menge radioaktiver Abfälle wären mit den Standards normaler Kernkraftwerke vergleichbar. |
|
Kernkraftwerke (KKW) Wärmekraftwerke mit Kernreaktor als Wärmequelle. Bestehen im Wesentlichen aus Nuklearteil im Reaktorgebäude sowie konventionellem Teil (Dampfturbine und Generatoren) im Maschinenhaus. Details |
|
|
Wird ein spaltbarer Atomkern (z.B. U235) von einem Neutron getroffen, so spaltet er sich in zwei Teile. Dabei entstehen zwei bis drei Neutronen, die weitere Kernspaltungen auslösen können. Unter speziellen Voraussetzungen kann daraus eine Kettenreaktion entstehen. Die freigesetzte Wärme wird in Kernkraftwerken nutzbar gemacht. |
|
|
Unter Klima versteht man den weitgehend stabilen Zustand der Atmosphäre in Abhängigkeit von Sonneneinstrahlung, Treibhauseffekt, geographischer Breite und Topografie (Ebene, Gebirge, Land, Meer). Klimaforscher weisen nach, dass die beobachtete Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts anthropogen, also vom Menschen verursacht ist. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe werden Kohlendioxid, Methan, Lachgas und FCKW freigesetzt, was über den Treibhauseffekt zu einem globalen Temperaturanstieg führt. Dies könnte gravierende Klimaverschiebungen mit unabsehbaren sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen zur Folge haben. |
|
|
Kohle ist ein fester fossiler Brennstoff. Er bildete die Grundlage der Industrialisierung und ist auch heute noch ein wichtiger Energieträger für die Strom- und Wärmeerzeugung. Aufgrund des hohen Kohlenstoffanteils von bis zu 75 Prozent bringt die Verbrennung von Kohle eine vergleichsweise hohe Umweltbelastung mit sich, die im Kraftwerk durch aufwendige Maßnahmen reduziert werden kann. Entstanden ist Kohle im Laufe von Jahrtausenden unter Luftabschluss und hohem Druck aus urweltlicher Biomasse - vor allem Pflanzen. |
|
|
Mit Braun- oder Steinkohle befeuerte Dampfkraftwerke. Sie
erzeugen in Deutschland mit rund 50.000 Megawatt etwa die
Hälfte des Stroms. |
|
|
Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdgas
und Erdöl entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid, das
den natürlichen CO2-Kreislauf beeinträchtigt. |
|
|
Kokereigas fällt als Nebenprodukt bei der Koksherstellung an. In den großen Hüttenwerken im Ruhrgebiet oder im Saarland entstnaden früher große Mengen Kokereigas. Dieses Gas führte zu dem Aufbau einer Ferngasversorgung. Heute spielt Kokereigas praktisch keine Rolle mehr. |
|
|
Gesetzlich festgelegte Abgabe, die die Energieversorgungsunternehmen an die Kommunen zahlen müssen, um das Recht zur Verlegung von elektrischen Versorgungsleitungen auf öffentlichem Grund zu erhalten. |
|
|
Nutzung der Abwärme von Stromerzeugungsanlagen für
Heizzwecke. |
|
|
Große Anlage zur Stromerzeugung. Die Kraftwerke unterscheiden sich nach Brennstoff oder Ausgangsenergie. Details |
|
|
Abkürzung für Kilowattstunde. Einheit, mit der die elektrische Arbeit gemessen wird. Ein Elektrogerät mit 1000 Watt Leistung, das eine Stunde in Betrieb ist, verbraucht 1 kWh. |
|
|
In Industrie- und Gewerbebetrieben können allein durch die Senkung der Leistungsspitzen bei gleichbleibendem Gesamtverbrauch erhebliche Energiekosten gespart werden. Ziel des Lastmanagements ist es, Leistungssparpotentiale zu ermitteln und optimal zu nutzen, ohne dabei den Produktionsablauf in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Hier können in Abhängigkeit von den jeweiligen Randbedingungen verschiedene Wege beschritten werden. Grundsätzlich unterscheidet man automatisches und manuelles Lastmanagement. Automatisches Lastmanagement erfolgt durch rechnergestützte Systeme, die die Leistung aller Energieverbraucher begrenzen. Beim manuellen Lastmanagement werden Produktionsprozesse in Bereiche geringer Leistungsinanspruchnahmen verschoben. |
|
|
Verfügbare Energie pro Zeiteinheit. Die Einheit ist das Watt. Ein Watt entspricht 1 Joule/Sekunde. Eine historische Einheit der Leistung ist die Pferdestärke (PS), 1 PS = 736 W. |
|
|
Für größere Gewerbe- und Industriebetriebe wird neben dem Arbeitspreis auch ein Leistungspreis für die maximale bezogene Leistung in Rechnung gestellt. Wenn in einem Betrieb der Leistungsbedarf stark schwankt, wird der Leistungspreis durch die wenigen auftretenden Lastspitzen bestimmt. |
|
|
Aufgabe des Staates zur Erhaltung der Luft als Lebenselement. Es besteht ein System von Verordnungen und Gesetzen, das die Abgabe von Luftschadstoffen, Staub und Radioaktivität begrenzt. Die Kamine von Großfeuerungsanlagen müssen mit Filtern und Rauchgasentschweflern ausgestattet sein und es werden nur Neufahrzeuge mit Katalysatoren zugelassen. Die Heizanlagen von Häusern und Wohnungen werden regelmäßig auf ihre Schadstoffemission hin überprüft. Alle Maßnahmen zusammen konnten in den letzten Jahren die Emissionen reduzieren - in den Ballungszentren bleibt die Luftverschmutzung jedoch ein Problem. |
|
|
In Deutschland hat Erdgas einen Anteil am Primärenergieverbrauch in Höhe von rund 21 Prozent. öl liegt bei etwa 40 Prozent, Steinkohle bei ca. 14 Prozent. Im Bereich der Wohnungsbeheizungen ist Erdgas mit über 40 Prozent die Nummer 1 in Deutschland. |
|
|
Mangels Deponieraum vernichten immer mehr Städte und Regionen den eingesammelten Müll in zentralen Verbrennungsanlagen. Die anfallende Wärme kann man für die Fernheizung nutzen. Große Probleme bei allen Verbrennungstechniken bereitet die Freisetzung von Schadstoffen. Um Dioxine zurückzuhalten, werden aufwändige Filter in den Abgaskaminen installiert. |
|
|
Strom kann nur in geringem Maß - beispielsweise durch Batterien - gespeichert werden, weshalb er stets im Moment seines Verbrauchs erzeugt werden muss. Somit bestimmen die Verbraucher, welche Leistung aktuell benötigt wird. Da der Verbrauch tages- und jahreszeitlich stark schwankt, sind die Stromversorger bemüht "Lastspitzen" abzubauen - hohen Verbrauch also, der große Kraftwerkskapazitäten erfordert. Dies geschieht durch die Steuerung der Nachfrage, beispielsweise durch die Förderung des Nachtstromverbrauchs. Idealfall ist eine möglichst "glatte" Verbrauchskurve. |
|
|
Unter Nahwärmeversorgung versteht man - im Gegensatz zur Fernwärmeversorgung - die Verteilung von Wärme im direkten Umfeld des Ortes der Energieerzeugung, z.B. in kleinen Siedlungen oder Mehrfamilienhäusern. Dabei werden häufig Blockheizkraftwerke eingesetzt, die gleichzeitig Wärme und Strom liefern (Kraft-Wärme-Kopplung). |
|
|
Kleine, oft private Anlagen zur Stromerzeugung, z.B. Wasserkraftwerke, Solar-, Biomasse- und Windanlagen, liefern oft überschussenergie. Energieversorgungsunternehmen sind verpflichtet, den Betreibern dieser Anlagen für das Einspeisen von Strom in das öffentliche Netz Mindesteinspeisevergütungen von 65 bis zu 90 Prozent des Strompreises für Letztverbraucher zu zahlen (z. Z. knapp unter 17 Pfennig). |
|
|
Niedrigenergiehäuser haben nur noch einen jährlichen
Heizwärmebedarf von 30 bis 70 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche. |
|
|
Besonders problematisch ist die Entsorgung hoch radioaktiver (wärmeerzeugender) Abfälle aus den KKW. Allein in Deutschland fallen etwa 500 Tonnen pro Jahr an. Das deutsche Entsorgungskonzept sieht vor, dass die abgebrannten Brennelemente mindestens ein Jahr in den KKW zwischengelagert werden, bis ihre Wärme deutlich abgeklungen ist. Dann kommen sie entweder zum Recycling in eine Wiederaufarbeitungsanlage (in La Hague, Frankreich, oder Sellafield, Großbritannien) oder sie werden zwischengelagert (Ahaus und Gorleben für je 1.500 Tonnen). Die Endlagerung ist noch ungeklärt. Das Material strahlt mehrere tausend Jahre lang und stellt eine Gefahrenquelle für alle Lebewesen dar. Die Entsorgungskosten sind mit etwa 1,5 Pfennig pro kWh im Strompreis enthalten. Die Kosten für die Stilllegung eines KKW belaufen sich auf etwa 250 Millionen €. |
|
|
Erdgas ist von Natur aus geruchsneutral. Deshalb wird ihm ein penetranter Duftstoff beigemischt, der dafür sorgt, dass selbst Laien den Geruch bei ganz geringer Konzentration wahrnehmen. |
|
|
Mit Hilfe der Ökosteuer will die Bundesregierung zum
Energiesparen anregen, erneuerbare Energien fördern und
Arbeitsplätze schaffen. Dazu wurde im April 1999 die
Mineralölsteuer auf Kraftstoffe um sechs Pfennig je Liter,
auf leichtes Heizöl um vier Pfennig je Liter und auf
Gas um 0,32 Pfennig je Kilowattstunde erhöht. Zusätzlich
dazu wurde eine Stromsteuer in Höhe von zwei Pfennig
je Kilowattstunde eingeführt. Außerdem wurde eine
ansteigende Besteuerung in vier weiteren Schritten ab dem
Jahr 2000 bis zum Jahr 2003 beschlossen. Sie sieht vor, jeweils
zum 1.1. eines Jahres die Mineralölsteuer auf Kraftstoffe
um sechs Pfennig pro Liter zu erhöhen. Nicht schwefelarme
Kraftstoffe mit einem Schwefelgehalt von über 50 parts
per million (ppm) werden ab 1.11.2001 zusätzlich mit
drei Pfennig pro Liter besteuert. Ab 1.1.2003 wird dieser
Grenzwert auf zehn ppm abgesenkt. Schweres Heizöl wird
einmalig um 0,5 Pfennig pro Kilogramm zum 1.1.2000 erhöht.
Die Stromsteuer wird zum jeweils 1.1. der Jahre 2000 bis 2003
um 0,5 Pfennig je Kilowattstunde erhöht. D.h. in Deutschland
gilt derzeit (Stand 2003) eine Stromsteuer von 2,05 Cent netto
pro Kilowattstunde Strom. Zuzüglich der Mehrwertsteuer
beträgt der Satz 2,38 Cent pro Kilowattstunde. |
|
|
Die Offshore -Förderung bezeichnet die Erdgasgewinnung aus Lagerstätten unter dem Meeresgrund. Die Onshore -Förderung bezeichnet die Erdgasgewinnung an Land. |
|
|
Das Thema Ozon ist für unsere Umwelt von doppeltem Belang:
erstens wegen seines Abbaus in der Stratosphäre und zweitens
wegen der Konzentration in Bodennähe. |
|
|
Eine Solarzelle, die aus Licht Strom erzeugt, arbeitet nach dem photovoltaischen Prinzip: Auf die Grenzschicht zwischen zwei Halbleitern von unterschiedlichen Stromleitungs-Mechanismen fällt Sonnenlicht. Dadurch bildet sich zwischen den Halbleitern elektrische Spannung. Mit der Beleuchtungsstärke und der Flächengröße nimmt die Stromstärke zu. Die Technik ist umweltfreundlich, aber teuer und bisher nur in Nischen (Kleingeräte, netzferne Anwendungen) wirtschaftlich. |
|
|
Natürliche Energie, deren Energieträger keiner Umwandlung oder Aufbereitung unterworfen wurden, z. B. in Form von Kohle, Erdöl, Erdgas. Auch Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie die Kernenergie sind Primärenergien. |
|
|
Wärme für gewerbliche und industrielle Produktionsverfahren wie Schmelzen von Metallen, Raffinierung von Erdöl, Wäschereien. In allen Temperaturbereichen wird mit wachsendem Anteil Elektrizität eingesetzt, weil dies unter anderem Vorteile wie eine bessere Wärmedosierung und eine Reduktion des Primärenergiebedarfs mit sich bringt. Bei vielen Prozessen wird meist Abwärme zum Energiesparen zurückgewonnen. |
|
|
Wasserkraftwerk, das Wasser in ein Staubecken pumpt, um bei
Bedarf Verbrauchsspitzen abzudecken. |
|
|
Es existieren ungefähr 60 natürliche Radionuklide (Nuklide einer Atomsorte zeichnen sich durch eine unterschiedliche Neutronenzahl aus). überdies lassen sich 1500 Radionuklide in Kernreaktoren künstlich herstellen. Die Halbwertzeit gibt an, in welcher Zeit sich die Hälfte einer Anzahl Mutternuklide in die Tochternuklide umgewandelt hat. Die dabei freigesetzte Energie in Form von Alpha-, Beta- oder Gammastrahlung kann, in Abhängigkeit von der Dosis und vom Organismus, gesundheitsschädlich sein. Zulässige Emissionen sind gesetzlich vorgeschrieben, zum Beispiel dürfen aus KKW gasförmige Radionuklide wie Jod-131,-133 und Cäsium-137 nur bis zu einer Gesamtaktivität von einigen tausend Milliarden Becquerel im Jahr (1 Bq = 1 Zerfall pro Sekunde), das sind einige Tausendstelgramm, abgegeben werden. |
|
|
Die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehenden Gasgemische werden als Rauchgase bezeichnet. Dies sind meistens Schadstoffe wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxid, Kohlenwasserstoffe, Staub und Ruß. Mit Ausnahme von Kohlendioxid lassen sich durch Filterung, Absorption und Adsorption drastische Reduktionen erzielen. Die aufgefangenen Rückstände müssen nach Möglichkeit der Reststoffverwertung zugeführt werden. |
|
|
Darunter versteht man alle Maßnahmen, die in Kernanlagen getroffen werden, um im Störfall die Freisetzung von Radioaktivität zu vermeiden bzw. um zumindest die Folgen minimal zu halten. So werden physikalische Effekte ausgenutzt, die eine zuverlässige Reaktorregelung, vor allem ein sicheres Abschalten des Reaktors auch in Störfällen, gewährleisten. Dabei ergänzen Maschinen und Personal einander. Wichtig ist außerdem eine zuverlässige Notkühlung, um der überhitzung des abgeschalteten Reaktors durch Nachzerfallswärme entgegenzuwirken. Mehrere hintereinander geschaltete Barrieren - wie dichte Brennstabhüllen, druck- und strahlenfeste Reaktordruckbehälter, geschlossen verschweißte Sicherheitsbehälter aus Stahlblech um den Reaktor und das Reaktorgebäude aus Stahlbeton - schließen die Spaltprodukte ein. |
|
|
Darunter versteht man den Energieträgern, die aus der Umwandlung von Primärenergieträgern oder aus anderen Energiequellen gewonnen wurden. Hierzu gehören unter anderem Strom, Schweröl, Leichtöl, Kokereigas, Flüssiggas und Benzin. |
|
|
Je nachdem, wie hoch der Gasdruck in den Rohrleitungen ist, wird das gesamte Gasnetz alle ein bis zwei Jahre systematisch mit elektronischen Geräten überprüft. Weil der Hauptbestandteil des Gases, das Methan, weniger wiegt als Luft, steigt es nach oben und verrät den Abschnitt, in dem Gas austritt. Die Messsonden sprechen schon auf die geringsten Gasmengen an - selbst wenn das Mischungsverhältnis zur Luft eins zu einer Million ist. |
|
|
Die SI-Einheiten haben ihren Ursprung in der 11. Generalkonferenz für Maß und Gewicht in Paris (1960). SI steht für Systéme Internationale d'Unités (Internationales Einheitensystem). Durch die Verwendung wird die internationale Zusammenarbeit besonders im Bereich der Wissenschaft erleichtert und vereinheitlicht. |
|
|
SKE ist die Abkürzung für Steinkohleeinheit. Diese dient als Grundlage für Vergleiche und Bemessungen von verschiedenen Energiemengen und - vorräten. Die Berechnungsbasis bildet die Steinkohle mit einem Heizwert von 8,14 kWh/kg. Bei einem Heizwert des Erdgases von zum Beipsiel 10 kWh/m3 (Anhaltswert) ergibt sich folgendes Verhältnis: 1 t SKE entspricht etwas 814 m3 Erdgas. |
|
|
Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern sm oke (Rauch) und f og (Nebel). Der Begriff bezeichnet eine aus Rauch und Schmutz bestehende Dunstglocke über Ballungsärumen. Smog entsteht bei einer sogenannten Inversionswetterlage, bei der bodennahe, kalte Luftschichten durch wärmere Luftschichten überdeckt werden, so dass ein Luftaustausch verhindert wird. Der sogenannte Sommersmog entsteht überwiegend durch Autoabgase unter Einwirkung von Sonnenlicht. Ursache für den sogenannten Wintersmog sind hohe Konzentrationen von Schwefel- und Stickstoffverbindungen sowie Staub, die von Heizungen, Kraftfahrzeugen und Industrieanlagen ausgestoßen werden. |
|
|
Dabei werden Gebäude so gestaltet, dass sie möglichst
viel Sonnenenergie zur Heizung und Kühlung der Räume
einfangen. |
|
|
Je nach Art der Energieumwandlung von Sonnenenergie zu Elektrizität
unterscheidet man zwei Kraftwerkstypen. |
|
|
Energie in Form von Sonnenstrahlung. Sie geht in neue Energiekreisläufe ein. Wind- und Wasserkraft sind daraus abgeleitete Formen: Die Sonne erwärmt Meere und Seen, aus denen Wasserdampf aufsteigt, Wolken entstehen, Regen und Schnee fallen zur Erde. Flüsse und Gletscher bringen das Wasser zum Meer zurück. Wind gleicht den Luftdruckunterschied zwischen Zonen verschieden warmer Luft aus. Wind- und Wasserkraftwerke nutzen Sonnenenergie indirekt, Solarzellen- und Sonnenkollektoren-Kraftwerke nutzen Sonnenenergie auf direktem Wege. Weitere Informationen zum Thema Sonnenenergie und deren Nutzung finden Sie hier! |
|
|
Stadtgas ist anderns als Kokereigas kein Nebenprodukt, sondern wird speziell in Gaswerken produziert. Der Entstehungsprozess ist ähnlich dem des Kokereigases. Auch diese Gasart spielt bei der Versorgung keine Rolle mehr. |
|
|
Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen: Stromsteuergesetz
- StromStG vom 3.4. 1999 |
|
|
Temperatur wird nach den SI-Einheiten in Kelvin (K) oder in Grad (°C) gemessen. Der absolute Nullpunkt (0 K) liegt ein -273,15 °C. 0°C entspricht also in etwa 273 K. |
|
|
Trinkwasser wird überwiegend aus Grundwasser gewonnen. In der deutschen Trinkwasserverordnung (TVO) sind die strengen Grenzwerte für die Qualität des Wassers festgelegt. Details |
|
|
Die natürliche Rückstrahlung des Sonnenlichts von
der Erde wird unter anderem durch die Anlagerung von Kohlendioxid
in der Atmosphäre zurückgehalten. |
|
Verbrennungsprodukte der Wärmeerzeugung Bei der Verbrennung von Kohle, Heizöl und Erdgas fallen
überwiegend Wasserdampf und Kohlendioxid an. Hauptbestandteile
entsprechen der natürlichen Zusammensetzung der Atmosphäre.
Ein übermäßiger Eintrag dieser Stoffe kann
jedoch zu Belastungen der Umwelt und des Menschen führen.
Außerdem entstehen je nach Brennstoff in geringen Menden
weitere chemische Verbindungen (z. B. Stickstoffoxide, Schwefeldioxid,
Kohlenwasserstoffe und Flouride) sowie Staub und Ruß. |
|
|
Wärme ist - vereinfacht gesagt - die Bewegungsenergie von Molekülen und Atomen eines Stoffes. Wärme ist somit eine Energieform. Bewirkt die Zufuhr von Wärmeenergie bei einem Stoff die Temperaturerhöhung, spricht man von fühlbarer Wärme. Stoffe können auf Wärmezufuhr auch mit einer Phasenumwandlung, einer Änderung ihres Aggregatszustandes oder einer chemischen Umwandlung reagieren, ohne dass sich dabei die Wärme ändert. Man spricht dann von latenter Wärme, da die Wärme bei der Stoffänderung gespeichert oder gebunden wird. |
|
|
Größter Energiesparfaktor bei Gebäuden: Mit perfekter Wärmedämmung von Mauern, Böden, Decken, Fenstern und Dach braucht ein neues Haus etwa 50 Prozent weniger Heizenergie als ein konventionelles Haus. |
|
|
Neben der Wärmezufuhr durch Heizunganlagen wird einem Raum, z. B. durch Menschen, Sonneneinstrahlung, Haushaltsgeräte und Beleuchtung Wärme zugeführt. |
|
|
Die Anlage holt Heizenergie aus der Luft, dem Trinkwasser oder dem Erdreich. Sie funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank. Die elektrische Erdwärmepumpe nutzt im Boden gespeicherte Sonnenwärme als Energiequelle. Mit Strom pumpt sie eine im Rohrkreislauf der Anlage zirkulierende Flüssigkeit durch den warmen Boden, komprimiert diese und bringt sie auf ein höheres Temperaturniveau. Ein Wärmetauscher überträgt die Energie aufs Heizwasser. |
|
|
Unter Wärmerückgewinnung versteht man Verfahren, die sonst ungenutzt abgeführte Wärme nutzbar macht. |
|
|
Die gebräuchlisten Wärmeträger sind Wasser,
Dampf und Luft. |
|
|
Immer dann, wenn Wärme erzeugt wird, treten zwangsläufig auch Wärmeverluste auf. Bei der Raumwärmeerzeugung spielt der Abgasverlust eine wichtige Rolle. Er darf bei den meisten Heizungsanlagen bestimmte Grenzwert nicht überschreiten, die in Verordnungen festgelegt sind. Die Einhaltung der Grenzwerte wird in der Regel vom Schornsteinfegerhandwerk überwacht. Bei Gebäude treten konstruktionsbedingt Transmissions- und Lüftungswärmeverluste auf. Auch hier legen entsprechende Verordnungen Grenzwerte fest. |
|
|
In Deutschland die wichtigste erneuerbare Energie und eine indirekte Form der Sonnenenergie. In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser zu einer oder mehreren Turbinen, die einen Generator antreiben, der Strom erzeugt. Weltweit liegt der Anteil an der Stromerzeugung bei über 20 Prozent mit hoher Ausbaufähigkeit, in Deutschland scheint mit 3,6 Prozent dagegen kaum mehr Potenzial gegeben. Die Technische Werke Friedrichshafen GmbH bezieht ihren Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Energien, zum Großteil aus Wasserkraft. Weitere Informationen zum Thema Wasserkraft finden Sie hier! |
|
|
Einheit der Leistung. |
|
|
Windkonverter verwandeln Windenergie in Strom. Die Ausbeute ist abhängig vom Standort der Anlage. Damit sich die Investition lohnt, muss der Wind mindestens vier Meter pro Sekunde blasen. Weitere Informationen zu Windkraftanlagen finden Sie hier! |
|
|
Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei Energieumwandlungen. Anlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen (z.B. Blockheizkraftwerke), erreichen einen besonders hohen Wirkungsgrad. |
|
|
Die Zündsicherung verhindert, dass Gas ausströmt, wenn die Flamme erloschen ist. Ist die Sicherung selbst defekt, lässt sich das Gerät gar nicht in Betrieb nehmen. Heizkessel und Warmwasserbereiter sind mit einer Abgasüberwachungseinrichtung ausgestattet. Sollte Gas austreten, schaltet das Gerät automatisch ab. |
|